Ultraschalluntersuchung von Hals- und Hirngefäßen

Bei dieser Untersuchung liegen Sie bequem auf einer Art Liegestuhl. Es wird schmerzfrei mit einer Sonde an Hals oder Kopf die Gefäßwand der Halsgefäße, der Verlauf von Hals- und Kopfgefäßen und die Durchblutung dargestellt. 

Schnell und schonend können so Engstellen oder Gefäßverschlüsse erkannt und regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden.

Wann ist das sinnvoll:

  • Bei Verdacht auf Schlaganfall oder anderen Durchblutungsstörungen im Gehirn
  • Bei bestimmten Arten von Schwindel
  • Bei Zuständen mit Bewusstseinsverlust
  • Manchmal nach Unfällen 
  • Nach Operation an der Halsschlagader

Hirnstrommessung – EEG ( Elektroenzephalographie )

Bei dieser Untersuchung liegen Sie bequem auf einer Art Liegestuhl. Es  werden mehr als 20 Elektroden an Kopf und Körper befestigt. Mit diesen kann schmerzfrei die Aufzeichnung der momentanen Gehirnaktivität erfolgen, ganz ähnlich, wie bei einem EKG die Herzfunktion aufgezeichnet wird.

Mit Vorbereitung und Aufzeichnung müssen Sie mit ca. 45 min für ein EEG rechnen, alleine für diese Untersuchung, dazu kommt noch die Zeit für die körperliche Untersuchung und Besprechung. Bitte planen Sie also genug Zeit ein!

Schonend können so Störungen der Hirnfunktion beurteilt werden und Kontrollen durchgeführt werden bei bekannten Erkrankungen oder zur Therapiekontrolle.

Wann ist das sinnvoll: 

  • Bei Zuständen mit Bewusstseinsverlust
  • Bei Zuständen mit unklaren Zuckungen
  • Bei erstmaligem epileptischem Anfall
  • Bei bekannter Epilepsie zur Kontrolle

Elektrophysiologie

Milliarden Nervenzellen, Hunderte von Nerven, Dutzende von Muskeln… 

Wer soll denn da noch den Durchblick bewahren?

Elektrophysiologie heißt das Zauberwort!

Das ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Nervenmessungen

Mit der Elektrophysiologie haben wir die Möglichkeit, unseren Körper bei seiner vielfältigen Arbeit zu belauschen ! Ähnlich wie Elektriker können wir dann die „Durchgängigkeit“ unserer Kabel, der Nerven überprüfen !

Elektrophysiologie – was ist das?

Bei diesen Untersuchungen  sitzen oder liegen Sie bequem auf einer Art Liegestuhl. Je nach Fragestellung werden Elektroden auf verschiedene Körperstellen geklebt. Manchmal arbeiten wir auch mit ganz feinen Akupunkturnadeln, um noch viel bessere Ergebnisse zu erzielen – das ist auch bei Behandlung mit Blutverdünnungsmedikamenten problemlos möglich. 

Ganz selten, nur bei der Muskelmessung (Elektromyographie) ist vorher ein Absetzen von Marcumar oder den neueren starken Gerinnungshemmern nötig. Sollte so eine Untersuchung bei Ihnen anstehen, werden wir Ihnen das natürlich frühzeitig sagen!

Dabei spüren Sie manchmal gar nichts, manchmal ein leichtes Kribbeln, manchmal  ein kurz unangenehmes, deutliches Bizzeln oder ein Zucken in einem Muskel.

Diese Wahrnehmungen sind völlig normal! Die verwendeten Spannungen und Reizstärken sind ungefährlich. Auch wenn Sie einen Schrittmacher tragen, können die meisten Untersuchungen ganz problemlos durchgeführt werden.

Bitte weisen Sie uns aber darauf hin, dass Sie einen Schrittmacher / Defibrillator tragen. 

Mit Vorbereitung und Aufzeichnung müssen Sie mit ca. 20-45 min für Neurographien/Evozierte Potenziale oder Myographien rechnen, alleine für diese Messungen. Dazu kommt noch die Zeit für die körperliche Untersuchung und Besprechung.  Bitte planen Sie also genug Zeit ein!

Schonend können so Störungen der Nervenfunktion beurteilt werden und Kontrollen durchgeführt werden bei bekannten Erkrankungen oder zur Therapiekontrolle

Wann ist das sinnvoll: 

  • Bei Schmerzen und Taubheitsgefühlen an Armen oder Beinen
  • Bei Lähmungen  an Armen oder Beinen
  • Bei Sehstörungen
  • Gelegentlich bei Schwindel und Hörstörungen
  • Bei Gangunsicherheit
  • Gelegentlich bei Störungen der Blasen- oder Sexualfunktion

Häufige Erkrankungen, die wir mit Nervenmessungen diagnostizieren: 

  • Karpaltunnelsyndrom
  • Nervenerkrankungen  bei Zuckerkrankheit oder Vitaminmangel, sogenannte Polyneuropathien
  • Nervenschäden nach Unfällen
  • Nervenschäden durch Entzündungen

Demenztestung – Beurteilung der Hirnleistung

Bei dieser Untersuchung bekommen Sie verschiedene Fragen und Aufgaben gestellt. Je nach Fragestellung kommen verschiedene Tests zur Anwendung. Auch wenn Ihnen die Aufgaben willkürlich erscheinen, sind die Tests doch an einer sehr großen Anzahl Menschen geprüft/standardisiert und erlauben eine Beurteilung, ob altersbezogen bei Ihnen eine Störung der Hirnleistung vorliegt und wie schwer diese ist.  

Schonend können so Störungen von Gedächtnis und Konzentration beurteilt werden und Kontrollen durchgeführt werden bei bekannten Erkrankungen oder zur Therapiekontrolle.

Wann ist das sinnvoll: 

  • Bei Gedächtnisstörungen
  • Bei Verdacht auf Demenzerkrankung
  • Bei bekannter Demenzerkrankung
  • Manchmal bei depressiven Störungen

 

 

Nervenwasseruntersuchung - Lumbalpunktion

Nervenwasseruntersuchungen sind notwendig bei Verdacht auf Entzündungen im Nervensystem oder bei Verdacht auf zu hohen Druck durch das Nervenwasser.

Mit einer feinen Nadel wird im Bereich des unteren Rückens eine kleine Probe Nervenwasser/Liquor entnommen. Diese wird im Labor analysiert.
Gelegentlich ist es notwendig, sogar regelmäßig eine größere Menge Nervenwasser zu entnehmen, nämlich dann,  wenn zu viel davon im Gehirn produziert wird. 

Bei dieser Untersuchung sitzen oder liegen Sie. Nach dieser Untersuchung ruhen Sie noch eine Weile in unserer Praxis.

Genaueres zu dieser Untersuchung (für die wir immer in einem Termin zuvor extra aufklären!):      Link Aufklärung /Nachbehandlungsbogen???

Gutachten zur Fahreignung

Bei neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfällen, Lähmungen anderer Ursache, bei schweren Koordinationsstörungen oder epileptischen Anfällen besteht in aller Regel zunächst keine Fahreignung.

Wenn Sie wegen einer solchen Erkrankung in Behandlung waren, wurde Ihnen meist bereits in der Klinik oder Rehabilitationsbehandlung mitgeteilt, dass Sie nicht Auto fahren dürfen.

Bei Epileptischen Anfällen gibt es klare, vom Gesetzgeber festgelegte Wartezeiten, die ohne Anfall verstreichen müssen, bevor wieder von einer Fahreignung ausgegangen werden kann.  Das ist individuell sehr unterschiedlich. Bitte erkundigen Sie sich bei uns, welche Wartezeit für Sie zutrifft. 

Bei anderen Erkrankungen, bei denen Lähmungen oder Gefühlsstörungen zurückgeblieben sind, kann das Führen eines normalen PKW unmöglich werden. Meist gibt es aber Möglichkeiten, durch technische Anpassungen des PKW wieder Mobilität zu erreichen. Welche Umbauten in Ihrem Fall sinnvoll oder notwendig sind, können wir zusammen mit dem TÜV und ggf. einem entsprechend geschulten Fahrlehrer ermitteln.

Manchmal werden Sie von der zuständigen Behörde nach einer Verkehrsauffälligkeit aufgefordert, Ihre Fahreignung  nachzuweisen. 

> Dann benötigen Sie ein fachärztliches Gutachten zur Fahreignung.

Dazu ist die verkehrsmedizinische Qualifikation nach Fahrerlaubnisverordnung notwendig. Diese liegt bei Frau Dr. Sandra Rückert seit 2011 vor.

Ein solches Gutachten hat nichts mit der Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU,  sog. „Idiotentest“) zu tun!

Dennoch müssen Sie bedenken, dass ein solches Gutachten natürlich nicht auf Kosten Ihrer Krankenkasse möglich ist, denn es geht ja nicht um eine Heilbehandlung. 

Angewendet wird die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ 85). Je nach Dauer und notwendigem Umfang der Begutachtung müssen Sie mit 60-350 Euro rechnen. Genaueres können wir Ihnen bei der Terminvereinbarung vorab sagen, wenn wir die genaue Fragestellung kennen, z.B. das Schreiben der Fahreignungsbehörde vorliegen haben. Unbedingt notwendig sind Vorbefunde bezüglich Ihrer Erkrankungen, damit die Begutachtung in Ihrem Interesse rasch vonstatten geht. 

Bitte beachten Sie: wenn Sie bei mir in regelmäßiger Behandlung sind, kann ich als Ihr behandelnder Neurologe normalerweise kein Gutachten zur Fahreignung für Sie erstellen. 

Akupunktur, Achtsamkeit und Hypnose

Über den Tellerrand der Schulmedizin hinaus

Trotz des großen Repertoires an Therapieformen, was die moderne Medizin bietet, stößt man gelegentlich an therapeutische Grenzen: alle Pillen, Infusionen, Verordnungen scheinen nicht anzuschlagen…. Was nun?

Das hat mich seit etlichen Jahren intensiv weitersuchen lassen nach Möglichkeiten, gerade bei schulmedizinisch „austherapierten“ Situationen doch noch Hilfe und Linderung erreichen zu können.

Wenngleich ich schon ein ursprünglich klassisch westlich schulmedizinisch ausgebildeter Arzt bin, so bin ich doch überzeugt, dass viel Energie zur Gesundung in uns selbst steckt.

Bei vielen Erkrankungen werden Sie daher unabhängig von der Art der geplanten schulmedizinischen Therapie ausführliche Beratung erhalten, was „Sie selbst Gutes beitragen können“ und „Sie dürfen eine aktive Rolle in der Genesung einnehmen“.

Gerade bei chronischen Beschwerden, schwierig zu behandelnden Schmerzen, langwierigen Ängsten oder bei Unverträglichkeiten für Medikamente kann z.B. Akupunktur die übrigen Therapieformen sehr hilfreich ergänzen, auf Wunsch auch nadelfrei mit Laser.

Hier bilde ich mich kontinuierlich fort, vor allem bei den renommierten Ausbildungsstätten der Deutschen Akademie für Akupunktur.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir hier keine Anwendungsgebiete detailliert auflisten können, dazu ist immer Ihre individuelle Situation zu berücksichtigen.

Ob eine dieser Methoden (Akupunktur oder Hypnose) für Sie bei Ihrem Anliegen konkret in Frage kommt, können wir bei einem Vorgespräch klären.

Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir für Akupunktursitzungen oder Hypnose separate Sprechstunden haben, damit ich mir ausreichend Zeit für Sie nehmen kann.

Akupunktur oder Hypnose bieten wir ausschließlich als Selbstzahlerleistung (Individuelle Gesundheitsleistung) an.

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Sprechen Sie uns an, die Mitarbeiterinnen erläutern Ihnen immer im Vorfeld transparent die Kosten. Privatkassen erstatten die Kosten teilweise.

Dr. Sandra Rückert, Mitglied der Deutschen Akademie für Akupunktur DAA e.V.

Wenn Sie sich über die Methode Akupunktur genauer informieren wollen: www.akupunktur-patienten.de